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  • 07.12.2017 - Erstes Energieeffizienznetzwerk in Ulm gegründet

    Energie sparen und effiziente Energienutzung umsetzen: Auf diese Ziele haben sich namhafte Ulmer Unternehmen verständigt. Ende November konnten die IHK Ulm und die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) den Startschuss für ein erstes Energieeffizienznetzwerk Ulm geben – Schwerpunkt ist das Donautal.

     

    Der Aufruf zum Gründen solcher Energieeffizienznetzwerke kommt von oberster Stelle: Die Bundesregierung und die Wirtschaft haben sich die Initiierung und Durchführung von rund 500 neuen Energieeffizienznetzwerken bis Ende 2020 zum Ziel gesetzt. Und dies aus gutem Grund: „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass mit Netzwerken enorme Effizienzpotenziale in Unternehmen erschlossen werden können“, sagt SWU-Geschäftsführer Klaus Eder. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Einrichtung und Durchführung der Netzwerke zu Einsparungen von bis zu fünf Millionen Tonnen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2020 führen kann.

     

    Die Mitarbeit an einem Energieeffizienznetzwerk hat neben Synergieeffekten und einer Steigerung von Energiepotenzialen einen weiteren Vorteil: „Mit der freiwilligen Teilnahme am Energieeffizienznetzwerk leisten die Unternehmen ihren Beitrag, Reglementierungen mittels Gesetze und Verordnungen einzudämmen und so ihre Handlungsfähigkeit zu wahren“, ist IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle überzeugt.

     

    Beim ersten Treffen des Energieeffizienznetzwerks Ulm-Donautal am 30. November diskutierten die Teilnehmer über den Stand ihrer Energiedatenerfassung sowie deren Auswertung. Denn eine optimale Datenerfassung schafft die Grundlage für alle weiteren Optimierungsmaßnahmen. Die Netzwerktreffen werden ab sofort regelmäßig stattfinden.

Die Wirtschaft

IHK-Zeitschrift "Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee" (WAB)
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